Über uns

Die Malwerkstatt kachina

Ist man psychisch erkrankt stellt sich oft die Frage: wie weiter?    

Das Leben kann sich von Grund auf verändern. Die Folgen sind oft sehr weit reichend. Als Betroffener kennt man sich selbst nicht mehr; hat Sinnkrisen infolge Arbeitsunfähigkeit; Freunde, Arbeitskollegen und auch Familienangehörige fühlen sich verunsichert und ziehen sich oft zurück. Einsamkeit und die fehlende Tagesstruktur lassen die Tage lang werden, was wieder die Symptome verstärkt und zur Verschlechterung der persönlichen Situation führen kann. Gleichzeitig setzt gerade nach einem Klinikaufenthalt oft Therapiemüdigkeit ein. Die angebotenen Therapien gleichen sich und sind stark strukturiert; starre Vorgaben und Ziele schrecken ab.

Seit 2009 gibt es in Winterthur eine Alternative, die Malwerkstatt kachina. Das kachina ist ein Sozialprojekt, welches psychisch- und körperlich erkrankten Menschen eine Tagesstruktur bietet und die soziale Integration fördert.

Im Vordergrund steht das schöpferische Schaffen und weniger die therapeutische Arbeit. Voraussetzungen braucht es keine. Das Konzept ist einfach: Beim Gestalten wächst das Selbstvertrauen. Wer gestalterisch tätig ist und schöpferisch handelt, lernt Neues, tauscht sich aus, lernt Hilfe anzunehmen, nicht zu schnell aufzugeben und vieles mehr. Im Atelier entsteht eine lebendige Arbeitsgemeinschaft.